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| „Running on Empty“ in 5.1; Produzent Ladanyi wendet Waves bei Meilenstein-Neuveröffentlichung an | ||
| „Running on Empty“ von Jackson Brown war ein kreativer Meilenstein unter den Live-Aufnahmen, als es vor fast 25 Jahren heraus kam. Jetzt steht der Originalproduzent, Greg Ladanyi, wieder am Board und schlägt mit der neuen Version 5.1 für eine in Kürze herauskommende Warner/Electra Audio-DVD-Neuveröffentlichung hohe Wellen. Diesmal arbeitet er aber nicht in Hotelzimmern oder steckt in einem zu kleinen Fahrzeug irgendwo draußen fest. Diesmal arbeitet er von seinem neuen und komfortablen Studio Tidal Wave im Süden Kaliforniens aus und erstellt die Tracks in seiner neuen Lieblingsumgebung, der neuen Nuendo digitalen Audio-Arbeitsstation von Steinberg. Und was ist diesmal seine Geheimwaffe? Die Native VST Plug-Ins von Waves. |
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| Zu Beginn des Projekts sprachen Jackson Browne und Ladanyi mit dem Techniker und erfahrenen Nuendo-Guru, Rob Hill. Eines ihrer Hauptanliegen war die Frage, wie sie die Originalaufnahme für den 5.1 Remix bereinigen würden, ohne einen Teil der rauhen Essenz einzubüßen, die der Aufnahme ihren unverwechselbaren und beliebten Charakter verleiht. Rob Hill schlug sofort vor, den Renaissance-Kompressor von Waves zu benutzen. „Der Renaissance-Kompressor arbeitet auf seine ganz eigene Weise: Er klingt derb, körnig und analog für ein DAW-Plug-In. Ein richtig wohldurchdachtes Programm.“ Ladanyi stimmt dieser Einschätzung zu: „Ganz erstaunlich für Gitarren, Stimmen, Schlagzeug – wirklich unglaublich!“ Das Projekt wurde bei Tidal Wave in Angriff genommen und die analogen Original Studer 2 Zoll-Tracks wurden mit Dolby A über Jacksons Neve-Konsole in Nuendo übertragen. Das Team ließ die Stücke durch die Konsole laufen, um den Klang insgesamt weicher zu machen und einige der charakteristischen Harmonieverzerrungen mit aufzunehmen. Nach der Übertragung in Nuendo begannen Ladanyi und Hill mit der Remix-Arbeit für 5.1 und die neuen Studioversionen, die auf der Audio-DVD enthalten sein sollten. Bei der Nuendo-Arbeitsstation von Tidal Wave handelt es sich um einen Dual Pentium 3-Rechner mit 1 GHz und 512 MB RAM, der drei Nuendo 8-1/0 24-bit AD/DA- und zwei Nuendo 9652 PCI Audio-Karten enthält. Ladanyi und Hill benutzen eine ganze Reihe von Waves Plug-Ins, arbeiteten aber hauptsächlich mit dem Renaissance-Kompressor, dem C-1-Kompressor und dem C4 Parametric-Prozessor. Das Projekt war der Beweis dafür, dass native Arbeitsstationen durchaus eine professionelle Audiobearbeitung handhaben können. Für „Running on Empty“ mussten 58 Tracks mit 4 Renaissance-Kompressoren, 11 EQs, 10 dynamischen Prozessoren, zwei Stereo-Echo und mehreren Reverbs gleichzeitig in Nuendo laufen – und das alles 24/96. Hill, ein erfahrener Benutzer von Pro Tools, war vom nahtlosen Übergang zu der Native-Version von Waves beeindruckt – besonders da Bedienoberflächen und Funktionen fast identisch sind. „Die Umstellung auf die VST-Version war kein Problem. Es hat Spaß gemacht, mit diesen Plug-Ins zu arbeiten, die mit von den TDM-Versionen her so vertraut sind, aber jetzt arbeiten wir mit viel höheren Sampling-Raten“, sagte Hill. Aufgrund der analog klingenden Atmosphäre der Originalaufnahmen verließ Hill sich auf den natürlichen Klang der Plug-Ins von Waves. „Wir konnten die Stimmen richtig gut komprimieren, ohne dabei diesen sterilen DAW-Klang zu erhalten. Ladanyi war von den Plug-Ins überzeugt, als er die Wirkung des Renaissance-Kompressors auf David Lindleys Gitarre hörte. „Ich hatte diese Tracks mit einer Bearbeitung mit dem Nuendo-Kompressor gehört, und das war in Ordnung. Aber als Rob mir den Waves Kompressor vorführte, war mit klar, dass mit der Wärme und den Tieftönen, die dieser Kompressor hinzufügt, ein Klangcharakter erreicht werden konnte, der ähnlich wie der eines Fairchild oder LA-2A sein würde. Ich war komplett überzeugt. Mit dem Waves Kompressor kann man einerseits den Klang bewahren, ihn aber gleichzeitig auch so weit wie möglich in den Vordergrund des Mixes bringen. Der Waves Kompressor ist sehr warm und sanft. Wenn man einen Klang komprimiert und die dynamische Bandbreite des Originals wegnimmt, muss man dies mit so viel Farbe und Gefühl wie möglich machen. Und Ladanyi fügt hinzu: „Obwohl wir hauptsächlich mit Kompressoren gearbeitet haben, war ich doch auch sehr von den EQs beeindruckt. Ich fand es fantastisch, vier und sechs Bänder für ein echtes Fein-Tuning der akustischen Gitarren und des Schlagzeugs zu haben. Wirklich toll. Rob konnte zudem chirurgisch präzises Notching auf einzelne Frequenzen anwenden, um Brummtöne, Summen und andere ungewollte Geräusche zu entfernen. „Chirurgisch präzise ja, aber wir haben den Aufnahmen auch nicht die Lebendigkeit herausgesaugt,“ kommentiert Hill. „Jackson war sehr darum bemüht, dass die Aufnahmen ihren 'organischen' Klang beibehalten. Wir konnten sie bereinigen, aber die Aufnahmen haben dadurch nicht ihre Persönlichkeit verloren.“ Ladanyi, der sich stets der Kunst des Mixens bewusst ist, sagt dazu: „Man muss wissen, wann man all die wunderbaren Dinge, die man zur Verfügung hat, nicht benutzen sollte.“ | ||
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Charles Maynes, unabhängiger Sound Designer, arbeitet hart an der bevorstehenden Paramount Veröffentlichung von „Tomb Raider“. Bei diesem auf dem beliebten Videospiel beruhenden Actionfilm ist Simon West („Con Air“, „Die Tochter des Generals“) der Direktor und Angelina Jolie die wohlgebaute und abenteuerlustige Heldin Lara Croft. Obwohl die Handlung des Films in der wirklichen Welt stattfindet, sind ihm fantastische Elemente beigemischt – ein Traum für jeden Sound Designer. |
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| Maynes, der für seine Naturaufnahmen bekannt ist, ging mit einem DAT, einem Stereomikrofon und einer Luftpistole in die Wüste Südkaliforniens, um Aufprall- und Querschlägergeräusche aufzunehmen. „Mit C4 kann ich Außenaufnahmen auf eine sehr transparente Weise optimieren.“ „'Tomb Raider' hat viele Außenszenen und Action in Höhlen, aber ich arbeite auch an einer Szene, in der Sie die verrückteste Hausinvasion sehen, die Sie sich vorstellen können. Ich brauchte also viele Geräusche von Geschossen, die auf Wände aufprallen, zerbrechenden Marmor usw. Ich fand ein Haus in der Nähe von Palmdale. Es hatte kein Dach, aber Küche und Bad waren mehr oder weniger intakt. Ich konnte ein paar gute Detailaufnahmen machen, die für fallendes Gestein benutzt werden konnten, sowie einige realistische Aufnahmen für die Invasionsszene. Aber ich konnte nicht das Richtige für die großen Einschläge finden. Da ich für 'Starship Troopers' den Aufprall von Gewehrkugeln auf Kacheln aufgenommen hatte, wusste ich, dass das nicht 'groß genug' klingen würde. Es klingt immer, als ob man auf ein Stück Holz schlagen würde. Glücklicherweise fand ich ein großes Stück Stahl und habe die Badezimmer mit diesen Stahl praktisch zerstört. Als ich in das Studio zurückkam, wusste ich, dass ich großartiges Material hatte, aber obwohl ich über zwanzig Kilometer von der nächsten Straße entfernt war, gab es trotzdem Hintergrundgeräusche. Ich hatte vorher noch nicht richtig mit C4 gearbeitet, hatte aber lang, bevor ich die Chance hatte, das Programm zu benutzen, wirklich und wahrhaftig das Handbuch gelesen! Ich dachte mir, ich könnte es für die Multiband-Expansion benutzen, um Hintergrundgeräusche zu mindern. Ich dachte, es wäre so etwas wie ein 'super' C1. Ich habe aber im Verlauf meiner Arbeit mit diesem Programm herausgefunden, dass es so gut ist, dass ich es nicht einmal arbeiten hören kann. Ich konnte eine wirklich selektive Expansion im Mitteltonbereich und in den oberen Frequenzen durchführen, ohne dass etwas von den wirklich guten Details dabei verloren ging. Die Produkte, die ich vorher verwendet hatte, hatten den Klang immer in Richtung Gate verändert. Mit C4 konnte ich so viele Klangdetails beibehalten, wie ich brauchte. Bei den Trümmer- und Aufprallgeräuschen konnte ich selektiv einige Einschränkungen vornehmen, aber trotzdem die Schlagkraft und die Resonanz der Aufpralle im unteren Frequenzbereich beibehalten. Das war ganz neu. Vor C4, wenn ich die unteren Frequenzbereiche etwas ausdehnen wollte, hatte ich immer Hintergrundgeräusche, die ich nicht herausnehmen konnte. Mit C4 konnte ich unterschiedliche Expansionsstufen für die oberen Tieffrequenztöne wählen und die Übergänge einstellen. Dadurch konnte ich auch sehr problematische Frequenzen bearbeiten wie beispielsweise ein Flugzeug, das ganz im Hintergrund aufgenommen worden war und das ich herausnehmen musste; und trotzdem konnte ich alle Details um dieses eine Geräusch herum beibehalten. Ich freue mich schon darauf, Dialog zu bearbeiten, weil dieses Programm so gut und so sauber ist. Ich war ganz begeistert davon, C4 für „Tomb Raider“ gefunden zu haben. | ||
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![]() Foto: Rich Tozzoli |
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Das nächste Projekt was eine geplante BMG DVD-Veröffentlichung eines Live Auftritts von Foghat. Meiner Meinung nach hat C4 bei dem Stereo-Projekt hervorragende Arbeit geleistet. Diesmal habe ich es als Mastering-Tool benutzt: drei Stereo C4s, um meinen Sechskanal-Surround Mix zu kreieren. Wir haben mit Stereo- und mit live Multikanal-Klangquellen gearbeitet. Es war also nicht ganz so einfach, das Material nahtlos zusammenzubringen. Bei den meisten DVD-Produktionen haben die Produzenten nicht den Luxus, den Surround Master von Bob Ludwig erstellen zu lassen. Aber mit C4 sind wir dieser Qualität verdammt nah gekommen. Also wenn man Bob Ludwig nicht haben kann, ist C4 ein wirklich guter Ersatz. Natürlich würde ich eine Mastering-Firma vorziehen, aber die Realität und das Budget legen einem da Einschränkungen auf. Glücklicherweise, mit drei C4s – Zack! Und los geht's! Um ein wenig mehr ins Detail zu gehen: Ich habe die C4s zur Erweiterung der einzelnen Stufen verwendet, am oberen Klangende etwas hinzugefügt und das untere Ende ein wenig zusammengezogen. Für die linken und rechten Surrounds gebe ich den Levels etwas mehr Boost und füge etwas High-End als Kompensation für den Kodierprozess hinzu. Der Klang ist dann fast ein wenig zu hell für die Surrounds. Das reize ich dann auch noch aus, aber wenn das Ganze kodiert ist, klingt es fantastisch. Obwohl die Produkte von Waves nicht direkt auf die Surround-Bearbeitung ausgelegt sind, finde ich sie aus verschiedenen Gründen für das Surround Mixing nützlich. Ich benutze bei der Surround-Bearbeitung auch SuperTap – besonders für Stimmen. Ich schließe die Taps manuell an die linken und rechten Surrounds an. Für die Stimmbearbeitung einfach unglaublich gut.“ Zurück zum Anfang | |
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Oktober 1999 TerraGlyph Interactive Studios benutzen Waves für starkes Multimedia Sound Design |
![]() Foto: Michael Connelly und Eddie Heidenreich in Audio 1 bei TerraGlyph |
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Das Team von TerraGlyph Studios ist bereits seit 1994 an der vordersten Front auf dem Gebiet interaktiver Lernsoftware und die Mitarbeiter verlassen sich für ihr dynamisches Multimedia-Sounddesign auf die Prozessoren von Waves. Eddie Heidenreich erzählt uns von der Arbeit mit Waves: Aber das war nicht das ganze Ausmaß der Erfahrungen mit Waves. Eddie hatte auch etwas über die Renaissance-Serie zu sagen: Eddie sprach auch über den bemerkenswerten PS22 und wie das Programm ihm bei einem schwierigen Projekt geholfen hat: Michael Connelly, leitender Sound Designer, ist ebenfalls von den Waves Prozessoren sehr beeindruckt: | |
September 1999 Seit über 15 Jahren hat der mehrfach ausgezeichnete Produzent, Künstler und Grammy Award Gewinner Teddy Riley Hits für Künstler wie Bobby Brown, Michael Jackson und seine eigene Gruppe, Blackstreet, geschaffen. Vor Kurzen hat Teddy seinem Aufnahmearsenal die Plug-Ins von Waves hinzugefügt. Hier ist, was Teddy zu diesen Plug-Ins zu sagen hat: „Die Plug-In-Software von Waves ist eine der besten, mit der ich je gearbeitet habe. Der Klang ist satt – genau so satt wie das Original. Ich benutze den Renaissance EQ gern für die Bearbeitung von Stimmen, weil er mich so stark an den Klang eines Röhren-EQs erinnert.“ Teddy sagt weiter: „Bei ‘harten’ Stimmen wir der von Michael Jackson, Blackstreet und My Town bietet Renaissance EQ mir den warmen Klang, nach dem ich suche. Ich arbeite wirklich gern mit den Plug-Ins von Waves." |
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Juli 1999 Lars Fox von Everclear sagt: „Jede Art von computergestützter Audiobearbeitung ohne die Plug-Ins von Waves ist, als ob man versucht, den heißesten Ofen der Welt ohne Räder zu fahren. Hören Sie sich einige Werke von Everclear an und hören Sie selbst, was für eine erstaunliche Arbeit sie mit Waves leisten können. Noch ein Besitzer des Gold-Softwarepakets findet Gold!! |
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Juni 1999 Mixer Charles Dye hat bei der Aufnahme und dem Mixen von Ricky Martins #1 Hit „Livin’ La Vida Loca“ sowie sieben anderer Songs on Martins Album, das bereits mit Platin aufgezeichnet wurde eine Vielzahl von Plug-Ins aus dem Gold-Softwarepaket von Waves benutzt (einschließlich Renaissance EQ, Renaissance Compressor, Max Bass und L1). Dye hat vor Kurzem auch sein Waves Gold-Softwarepaket für eine Vielzahl anderer Mixprojekte benutzt, darunter die in Kürze herauskommende Sony Veröffentlichung von Jon Secada sowie Sammy Hagars aktuelles MCA Album „Red Voodoo“. Es war während der Arbeit an Sammy Hagars Album, dass Dye eine ganz neue Erfahrung machte: „Nach dem Mastering sprach ich mit dem Mastering-Techniker und er sagte mir, dass er die Aufnahme überhaupt nicht bearbeiten musste; er sagte auch, 'Ich hoffe, dass Du weißt, dass dies das höchste Kompliment ist, dass ich machen kann.' Ja, das wusste ich, das wusste ich ganz genau. Und das hat mir wirklich viel bedeutet, aber ich bin nicht allein für dieses große Kompliment verantwortlich, weil ich auch hier wieder ohne meine Waves Plug-Ins Sammys Platte niemals so gut hingekriegt hätte.“ Dye sagte zusammenfassend: „Waves ist zweifellos das leistungsstärkste Plug-In-Paket, dass ich je benutzt habe.“ |
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